Fliesenverlegung

Grundlagen

Abb. 1
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Fliesen sollten symmetrisch eingeteilt werden, um ein harmonisches Gesamtbild zu erhalten. Um diese Symmetrie beim Fliesen zu erreichen, wird zunächst die Mitte der Wand oder des Bodens ermittelt. Von dieser Mitte aus sollte man mit dem Verlegen der Fliesen beginnen. Die sich ergebenden Randfliesen sollten nicht größer als halbe Fliesen sein. An hervorstehenden Mauerecken, Innenecken oder Pfeilern beginnt man mit einer ganzen Fliese zu fliesen. (Abb. 1 & Abb. 2)

An Übergängen in den nächsten Raum sollte nach Möglichkeit die Fuge beim Fliesen übernommen werden. Geht das nicht, ist es besser, mithilfe von Dehnungsprofilen eine Schwelle zu kreieren. Genau wie bei der Wand sollte man auf dem Boden die Mitte mittels einer Richtschnur und einem Schnurschlag ermitteln und anzeichnen. Die Fliesen werden wieder von der Mitte aus in Richtung Wand verlegt. (Abb. 3 & Abb. 4)

Zum Fliesen der Wand beginnt man in der Regel oben mit ganzen Fliesen, sodass die Fliesenabschnitte in der unteren Reihe auftreten. Ist die Höhe variabel, kann man auch von unten nach oben fliesen, was sich besonders anbietet, wenn man im Fliesenverlegen noch unerfahren ist und mit Fliesenkreuzen arbeitet. Auch empfiehlt es sich, seitlich beim Fliesen die Symmetrie, wie oben beschrieben, einzuhalten. Bei Nischen wird die Fläche so eingeteilt, dass die Fliesenabschnitte in der Mitte angeordnet sind. (Abb. 5 & Abb. 6)

Abgesehen von wenigen Ausnahmen muss man Fliesen fast immer schneiden. Dazu benötigt man den richtigen Fliesenschneider und überhaupt das richtige Fliesenwerkzeug. Gerade im Hinblick auf die immer größer werdenden Fliesenformate und des immer härter werdenden Materials, wird qualitativ hochwertiges Schneidewerkzeug immer wichtiger. Wer sparen möchte, kann sich einen Fliesenschneider auch ausleihen. Für das Ausschneiden von Ausklinkungen oder Rundungen aus Fliesen oder Naturstein erweist sich oft ein Nassschneider, mit dem man präziser und ordentlicher arbeiten kann als Freihand mittels Flex, als große Hilfe. (Abb. 7 & Abb. 8)

Beim Schneiden der Fliesen mittels Fliesenschneider ist das Anritzen am Ende des Schnittes wichtig. Eine gut funktionierende Brechvorrichtung des Fliesenschneiders ist sehr hilfreich, besonders beim diagonalen Schneiden von Bodenfliesen. Schmal abzuschneidende Stücke von Fliesen lassen sich leicht mit einer Rabitzzange abkneifen. Für Rundungen von Steckdosen oder Rohrdurchbrüchen in Fliesen kann man mit einer Fliesenlochzange in kleinen Schritten sehr ordentlich die nötigen Öffnungen erzielen. In einigen Wandfliesen (z.B. Steingut) lassen sich die Löcher gut mit einem Fliesenlochbohrer mit langsamer Drehzahl von der Glasurseite aus durchfräsen. (Abb. 9 & Abb. 10)

Verlegung Bodenfliesen

Untergrundvorbereitung:
  • Zunächst sollten sowohl vom Untergrund als auch von den Fliesen alle haftungsmindernden Bestandteile (z.B. Farbe, Fett oder Staub) und Schichten entfernt werden.
  • Es ist ratsam, im Untergrund vorhandene Risse zu verharzen, weil sie sonst später der Grund für Fliesensprünge sein können.
  • Um den Staub zu binden und das Saugverhalten auszugleichen, sollte man den gereinigten, saugenden Untergrund vollflächig grundieren.
Bodenfliesen verlegen:
  • Im nächsten Schritt folgt das Kleben, wobei die Wahl des richtigen Fliesenklebers vom zu verklebenden Material abhängt.
  • Welchen Kleber Sie für Ihr Projekt idealerweise benutzen, steht auf der Checkliste, die Sie von unserer Homepage aus kostenlos ansehen und ausdrucken können.
  • Vor dem Hintergrund des sauberen Klebens ist es ratsam, die Zahnhöhe der Kleberkelle mit der Stärke bzw. der Kantenlänge der Fliesen abzustimmen.
Bodenfliesen verfugen:
  • Das Verfugen des Belages kann mit zementärem Fugenmörtel in Fugenbreiten zwischen 2 und 6mm realisiert werden. Bei Fußbodenheizungen oder Feinsteinzeug sind Flexfugen vonnöten.
  • Es gibt auch Fugenmassen mit Perleffekt (sehr leichte Reinigung) und selbst mit Bioblocker (verhindert Schimmelbefall).
  • Die Anschlussfugen im Randbereich sollten mit Silikon abgedichtet werden.
Tipps:

Für Flexkleber gibt es keine Normierung, weshalb Sie diese Art von Klebern kritisch unter die Lupe nehmen sollten, bevor Sie sie erwerben. Gern beraten wir Sie auch bei der Auswahl.

 

Verlegung Wandfliesen

Untergrundvorbereitung:
  • Verschmutzungen und haftungsmindernde Schichten an den Oberflächen sollten Sie entfernen und absaugen.
  • Gereinigte, saugende Untergründe sollten vollflächig grundiert werden, um Saugverhalten auszugleichen und Staub zu binden. Dies empfiehlt sich besonders bei Gipsuntergründen.
  • Auch bei der Fliese-auf-Fliese-Verlegung sollte der Untergrund (die alte Fliese) gereinigt und eventuell sogar angeraut werden. Ansonsten empfiehlt sich gerade bei besonders glatten Flächen das Auftragen einer Haftgrundierung.
  • Je größer die Fliese ist, desto höher sind die Anforderungen an die Ebenflächigkeit des Untergrundes. Ist der Untergrund uneben, muss vorab gespachtelt werden oder man verwendet ein dickeres Kleberbett.
Wandfliesen verlegen:
  • Fliesenflächen sollten symmetrisch eingeteilt werden um ein harmonisches Gesamtbild zu erhalten. Um an den Seiten ganze Fliesen oder gleichbreite Fliesenanschnitte zu erzielen, sollten Sie mit der Einteilung auf der Wandmitte beginnen - Schnittstücke an den Seiten sollten möglichst größer als eine halbe Fliesenbreite sein.
  • Die Wahl des Klebers richtet sich nach dem Fliesenmaterial und dem Untergrund.
  • Je größer die Wandfliese ist, desto standfester sollte der Fliesenkleber sein, damit Sie nicht rutscht . Für den weniger geübten Verleger ist hierbei die Verwendung von Fliesenkreuzen hilfreich (bei Material mit Maßtoleranzen ist die zusätzliche Verwendung von Fliesenkeilen empfehlenswert).
  • Bei geputzten Wänden oder Trockenbauuntergründen kann ein einfacher Fliesenkleber verwendet werden, wenn es sich um kleinere Formate und Steingutfliesen (Wandfliesen) handelt.
  • Tragen Sie den Fliesenkleber vollflächig mit einer Zahnkelle auf, deren Zahntiefe der Kantenlänge der Fliesen entspricht.
  • Schieben Sie die Fliese in das Kleberbett und justieren Sie diese unter leichtem Druck an der benachbarten Fliese.
  • Wenn Sie Bodenfliesen auf der Wand verlegen möchten, ist es notwendig, einen entsprechend hoch kunststoffvergüteten Fliesenkleber zu verwenden.
  • Es gibt manchmal Unterschiede in der Dicke von Grundfliesen und Dekorationen (Mosaik). Für die Überwindung dieses Stärkenunterschiedes gibt es 4 mm starke Hartschaumplatten oder 3 mm dicke Ausgleichsmatten.
Verfugen der Wandfliesen:
  • Es gibt Fugen mit Perleffekt (sehr leichte Reinigung) und selbst mit Bioblocker (verhindert Schimmelbefall). Verlegen Sie möglichst mit schmaler Fuge.
  • Nur wenn die geflieste Fläche anschließend rustikal wirken soll, empfiehlt es sich, mit breiter Fuge zu verlegen. Die mit Wasser angerührte Fugenmasse wird mit einem Fugenbrett oder einem Gummiwischer diagonal zum Fugenverlauf eingeschlämmt.
  • Nach dem Anziehen des Fugenmörtels wird der Fliesenbelag mit Schwammbrett und Waschset oder Schwamm gewaschen.
  • Die letzten Rückstände werden mit einem weichen, trockenen Tuch entfernt.
  • Wandfliesen entziehen dem Fugenmörtel schneller die Feuchtigkeit als Bodenfliesen und können somit früher nach dem Verfugen abgewaschen werden.
  • Die Silikonfuge wird mittels einer Sprühflasche mit spülmittelversetztem Wasser benetzt. Anschließend kann man die frische Fuge mit dem feuchtem Finger oder besser mit einem entsprechenden Glättwerkzeug unter leichtem Druck nachglätten.
Tipps:

Um als ungeübter Verleger auf einer geraden Wand Fliesen zu verlegen, sind so genannte Fliesenecken mit einem Gummi zur Justierung extrem hilfreich. Unsere Mitarbeiter beraten Sie gern über die Anwendung selbiger.

Fliesen verlegen auf Holzdielen/Holzboden

Holzdielen sind auf Grund ihres Quell- und Schwindverhaltens durch Feuchtigkeitsaufnahme ein problematischer Verlegeuntergrund von Fliesen. Hinzu kommt, dass alte Holzdielen oft ausgetreten und nicht ausreichend fest für die Verlegung von Fliesen sind. Diese Dielen weisen typischerweise auch in sich konkave oder konvexe Wölbungen auf.
Sind die Holzdielen jedoch auf einer schwingungsfreien Holzbalkendecke (Balkenabstand max. 80 cm) fest verschraubt (nicht genagelt), besteht die Möglichkeit auf Holz Fliesen zu legen. Es muss jedoch auch eine ständige Hinterlüftung des Holzbodens garantiert sein.

Hinweise zum Verlegen von Fliesen und Naturstein auf Holz/Holzdielen:
  • Der Holzuntergrund sollte vollflächig frei von haftungsmindernden Stoffen, wie Farbe, Wachs und Kleberresten sein.
  • Prüfen Sie die Qualität und Sorgfalt der Verschraubung der Holzdielen vor allem auch im Randbereich. Im Zweifelsfall empfiehlt es sich, nachzuschrauben oder lockere Schrauben festzuziehen.
  • Fugen zwischen den Dielen sind mit Acryldichtstoff zu verschließen.
  • Als Grundierung für den Holzboden verwenden Sie bestenfalls eine Grundierung für nicht saugende Untergründe.
  • Sind die Holzdielen ausgetreten oder anderweitig uneben, sollte mit einem für Holzuntergründe geeigneten selbstverlaufenden Nivelierspachtel / Fließspachtel ausgeglichen werden. Zum Ausgleich unter Entkopplungsplatten reicht es, nur die Höhendifferenzen zu egalisieren. Als richtige Tragschicht inklusive Entkopplung sollte der Ausgleich eine Höhe von 10.mm haben, um Risse zu vermeiden (Randdämmstreifen sollten mindestens 8 mm dick sein).
  • auf den ausgeglichenen Holzdielen werden vor dem Fliesen zur Entkopplung des Untergrundes Wärmedämm- oder Entkopplungsplatten bzw. Entkopplungsmatten auf die Dielen geklebt
  • die Verwendung des entsprechenden Verlegemörtels auf den vorbereiteten Holzuntergründen richtet sich nach dem Belagsmaterial (Wandfliesen, Bodenfliesen, Feinsteinzeug, Spaltplatten, Naturstein oder Kunststein). In jedem Fall sollten Sie einen hochflexiblen Fliesen- oder Natursteinmörtel verwenden.

Terrassenfliesen verlegen

Terrassenfliesen verlegen

Es gibt die verschiedensten Systeme, Terrassenfliesen oder Terrassenplatten zu verlegen. Grundsätzlich unterscheidet man zwei Wege: Einerseits kann Wasser nur über die nach unten abgedichtete Fläche abgeführt werden. Die zweite Möglichkeit sieht vor, Wasser in erster Linie oberflächlich abzuführen und in das System eindringendes Wasser sicher über eine Drainage herauszuleiten. Hat einmal eingedrungenes Wasser keine Chance wieder aus dem System herauszugelangen, kommt es zu Frost- und vor allem Dampfdruckschäden.
Der Terrassenbelag muss neben Wasser und Frost noch anderen Beanspruchungen standhalten: ein Terrassenbelag kann sich im Sommer bis auf 80 Grad Celsius erwärmen, was mit einer Ausdehnung der einzelnen Platten verbunden ist. In Summe kann es sich dabei um einige mm handeln. Dadurch entstehende Spannungen können nicht allein durch die Fugen aufgefangen werden. Dazu sind zusätzliche Dehnungsfugen notwendig.

Wichtig ist auch, dass Wasser schnell und zuverlässig von der Terrasse oder dem Balkon abgeleitet wird. Entsprechende Ableitbleche und -rinnen sollten immer eingeplant werden. Es wäre fatal, wenn das eigentlich abgeleitete Wasser wieder von außen in das System eindringen und in der Folge Schäden verursachen könnte. Nachfolgend werden einige Ausführungen zur Verlegung im Außenbereich genauer erläutert. Es ist jedoch ratsam, ihre konkrete Bausituation mit einem unserer Mitarbeiter zu besprechen, da das Fliesenverlegen im Außenbereich kompliziert ist und somit ein Mindestmaß an Erfahrung voraussetzt.

Platten Stelzlager - lose Verlegung

Abb. 12
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Ein Stelzlager verarbeiten Sie bestenfalls nach folgendem Schema:
  • drei Eckplatten fluchtgerecht anlegen;
  • mit Hilfe einer Schlagschnur über Schnuranschlag Randplatten verlegen;
  • aus der zuerst angelegten Ecke heraus Platten verlegen;
  • Höhenunterschiede durch Ausgleichsscheiben regulieren;
  • für den Randbereich Randstücke verwenden;
  • neben der Kreuzfuge sind natürlich auch alle Verbandsverlegungen mit dem System möglich;
  • nach Verlegung Höhen mit Richtscheit prüfen und gegebenenfalls Höhen nochmals korrigieren

Da es selbst auf von Fachleuten fest verlegten Terrassen früher oder später zu Schäden auf dem Belag kommt, wird die lose Verlegung von entsprechend großen, dicken und somit schweren Beton- oder Natursteinplatten immer populärer. Sie ist besser an die Beanspruchungen des Bodens im Außenbereich angepasst.
(Abb. 12 & Abb. 13)

Eine Methode ist die punktuelle Verlegung, indem jeweils unter den Ecken eine Aufstelzung mit sogenannten Stelzlagern vorgenommen wird. Wir bieten ihnen ein System aus 100% Recycling-Material an. Diese Stelzlager bestehen aus einem Weich-PVC zur optimalen Trennung von Platte und feuchtem Untergrund. Auf Lagern verlegte Platten können leicht wieder aufgenommen werden, etwa zur Reinigung der darunterliegenden Fläche, zur Kontrolle darunter befindlicher Installationen oder auch nur, um Sie woanders neu zu verlegen.
Zu entsprechend geeigneten Platten beraten Sie unsere Verkäufer gern.

Vorteile der Verlegung mit Stelzlager:
  • einfache und kostengünstige Verlegung
  • kein Bindemittel (Mörtel) erforderlich
  • geräuschhemmend und druckstabil unter Belastung
  • keine Versiegelung des Bodens - die Platten liegen frei vom Untergrund auf Plattenlagern
  • sofortige Wasserableitung (keine Pfützenbildung) - Regenwasser kann durch die Fugen schnell ablaufen und in einer Drainage abgeführt werden oder in nicht sichtbaren Vertiefungen unter den Platten abfließen
  • Höhendifferenzen können mittels Ausgleichsscheiben reguliert werden (falls es zu einem partiellen Absacken verlegter Platten kommt, kann der Ausgleich auch später noch vorgenommen werden)
  • Hohe Haltbarkeit
  • kein Hochfrieren – Frostprobleme treten nicht auf, da die Platten keinen direkten Bodenkontakt haben – somit ergibt sich auch kein Verwerfen durch Hochfrieren des Untergrundes

(Abb. 14 - Abb. 19)

Zu diesem einfachen System gehören ganze Lager mit vier Feldern, Randstücke mit zwei Feldern und Ecken mit einem Feld. Zum Höhenausgleich gibt es dünne Ausgleichsscheiben. Diese drei Grundtypen von Plattenlagern reichen aus, um Flächen mit rechteckigen Platten zu belegen. Voraussetzung ist, dass alle Platten die gleiche Dicke haben. Mit Ausgleichsscheiben, die man in Viertel zertrennen kann, werden einzelne Lagerpunkte oder alle vier Lagerecken individuell in der Höhe justiert. Noppen auf der Unterseite vermeiden ein Verrutschen der Platten. Für gleich breite Fugen zwischen den Platten sorgen die Fugenstege. Es gibt Lager mit einer Auflagehöhe von 10, 20 oder 21 mm und Fugenbreiten von 4 oder 6 mm.
Weiterhin gibt es die Möglichkeit, mit PVC-Ringen und Mörtel Plattenstelzlager zu erstellen.
(Abb. 20 & Abb. 23)

Voraussetzungen für den Einsatz vom Stelzlager:

Existiert ein fester Untergrund, können Platten trocken auf Stelzlager verlegt werden. Feste Untergründe können Beton, hochverdichteter Splitt oder das Flachdach eines Gebäudes sein. Auf Flachdächern muss vor den Plattenlagern erst eine Trennschicht aus PE-Folie oder ein Glasfaservlies mit einem entsprechenden Gewicht auf die Dichtungsbahnen verlegt werden.

Drainageverlegung - Epoxidharz-Drainestrich

Drainageverlegung - Epoxidharz-Drainestrich

Sollte Wasser in das System eindringen, muss es schnell und zuverlässig herausgeleitet werden. Durch einen Drainestrich (grobe Quarzkieskörnung mit Epoxidharz als Bindemittel) wird das garantiert, wenn darunter eine entsprechend abgedichtete Gefälleplatte vorhanden ist. Dieser Drainestrich wirkt wie eine aufgestelzte Verlegung, nur vollflächig. Die Terrassenfliesen oder Terrassenplatten können entweder am nächsten Tag oder sofort mittels Epoxidharz pur oder im Gemisch mit Quarzsand verlegt werden. Die Verfugung sollte mit einer Mischung aus Harz und Quarzsand realisiert werden.

Vorteile dieser Verlegung:
  • Es gibt keine Kalkausblühungen.
  • Dadurch, dass der Epoxidharz bei Erwärmung leicht flexibler wird, können Großformate, Verbände und Fliesen mit Dekorationen im Außenbereich verlegt werden.
  • Es werden keine Dehnungsfugen benötigt.
  • Selbst bei sehr hohen Außentemperaturen können im Außenbereich Fliesen verlegt werden.
  • Durch die Epoxidharzverklebung hat die geflieste Fläche sehr gute Haftzugwerte.
  • Die Verlegung von Terrassenfliesen ist sehr preiswert, wegen des günstigen Mischungsverhältnisses (Quarzkies und Harz) - 2-3 mm oder 4-8 mm Körnung
  • Werkzeug und verlegtes Material lassen sich sehr schnell und unproblematisch mit einem bestimmten Haushaltsreiniger abwaschen.

Fliesen verlegen auf Balkon und Terrasse mit alternativer Abdichtung

Die feste Verlegung von Fliesen in Fliesenkleber / Fliesenmörtel auf Terrasse und Balkon ist eine der kompliziertesten Techniken bei der Fliesenverlegung. Der Grund dafür sind die großen Belastungen, denen der Fliesenbelag im Außenbereich standhalten soll: Sonne, Frost, Schnee und Wasser. Die Fliesenfläche auf Terrasse und Balkon zieht sich je nach Wetterlage ständig zusammen und dehnt sich wieder aus. Andererseits können keramische Fliesen unter bestimmten Bedingungen der ideale Belag für Terrasse und Balkon sein. Die Auswahl der Fliesendesigns ist riesig. Fliesen sind zudem sehr leicht zu reinigen und es gibt Formteile und Terrassenprofile zur Ableitung des Wassers von den Fliesen.
Man unterscheidet für die feste Verlegung von Fliesen im Außenbereich verschiedene Varianten mit einer Drainage. Optimal jedoch ist, von Anfang an Wasser aus der Fliesenkonstruktion fern zu halten, was mit einer alternativen Abdichtung unter den Fliesen realisiert werden kann. Diese bietet einen sehr guten Schutz vor Ausblühungen (Auswaschen von freiem Kalk) und anderen Folgeschäden.

Unsere Empfehlung für die Verlegung von Fliesen auf Balkon und Terrasse mit alternativer Abdichtung:
  • Der Verlegeuntergrund für das Verlegen von Fliesen auf Terrasse und Balkon muss trocken, sauber und rissfrei sein. Der Boden sollte frei von haftungsmindernden Stoffen und vor allem staubfrei (abgesaugt) sein.
  • Balkon und Terrasse müssen für die Verlegung von Fliesen ein Gefälle von 1-2% aufweisen, um das Wasser schnell abzuleiten – gibt es dieses Gefälle für die Fliesen nicht, kann man mit einem Spachtelmörtel oder Modelliermörtel unter die Dichtung nachträglich ein Gefälle spachteln.
  • Eventuell vorhandene Risse im Untergrund sollten unbedingt mit Gießharz vor dem Verlegen der Fliesen geschlossen werden.
  • Balkon und Terrasse werden mit einer alternativen Abdichtung (Kunstharzzementkombination) für das Fliesen abgedichtet. Dazu ist die Oberfläche vorher ausreichend anzufeuchten. Wandanschlüsse werden mit einem Dichtband abgesichert und Bodeneinläufe müssen mit entsprechenden Dichtmanschetten eingedichtet werden.
  • Der wichtigste Faktor beim Verlegen von Fliesen auf Terrasse und Balkon ist die hohlraumfreie Verlegung. Zu diesem Zweck findet das „Buttering-Floating“-Verfahren Anwendung. Dazu werden auf die Fliesen und den Untergrund (Balkon oder Terrasse) hochwertiger Fliesenkleber oder Fließbettmörtel aufgezogen. Anschließend wird die mit Fliesenkleber benetzte Fliese in den Fliesenkleber des Untergrundes eingeschoben. Damit erreicht man eine weithin hohlraumfreie Verlegung der Fliesen auf der Terrasse und dem Balkon.

Verlegung von Keramikelementen im Einkornmörtel auf Drainagematte

Diese Art der Verlegung von Keramikelementen ist ideal für Terrassen und Balkone mit festen und ebenen Oberflächen – für Untergründe wie Betondecken, Estrichoberflächen und alte Fliesenbeläge. Generell ist der Einsatz einer Drainagematte unter dem Einkornmörtel für eine zuverlässige Ableitung des durch die Konstruktion hindurchtretenden Wassers zu empfehlen. So werden Auslaugungen aus dem Mörtel oder Wasserstau zuverlässig vermieden. Geeignete Drainagematten für die Verlegung der Keramikelemente mit Einkornmörtel und Belagskonstruktionen bieten die Systempartner GUTJAHR und SCHLÜTER-SYSTEMS an.

  • Vorarbeiten zur Verlegung der Keramikelemente: Abgedichtete Tragschichten sind mit entsprechendem Gefälle von 1 bis 2 % herzustellen. Besitzt der Untergrund noch kein Gefälle, so ist ein Gefälle-Estrich oder Gefällespachtel erforderlich, der anschließend fachgerecht abgedichtet werden sollte. Zum Schutz der wasserführenden Ebene vor Beschädigung sind vorzugsweise geeignete Bahnen aus PE-Folie oder Schutzvlies zu verarbeiten. Anschließend wird die Drainagematte gemäß Herstellerangaben eingesetzt. Die Komponenten aus Abdichtung, Schutz- und Drainagematte sind je nach Hersteller unterschiedlich, weshalb Sie abhängig von ihm abzustimmen, auszuwählen und zu verarbeiten sind. Bei dem geplanten Einsatz einer Wärmedämmschicht unter die Abdichtungsebene ist es ratsam, bezüglich des richtigen Dämmstoffs, Rücksprache mit einem Statiker und einem Dachdecker zu halten. Geeignet sind nur Dämmstoffe mit ausreichender Druck- und Biegefestigkeit, die die Stabilität des Belags und der Konstruktion bei einer punktuellen Belastung gewährleisten. Grundsätzlich ist die vorhandene Konstruktion auf Tragfähigkeit des Aufbaus zu überprüfen. Der Belagsabschluss ist je nach Gegebenheit mit Profilen, Randsteinen oder Palisaden so auszubilden, dass sich die Keramikelemente nicht bewegen können. Nässestau an den Belagsrändern kann durch die richtige Auswahl des Randabschlusses vermieden werden.
  • Verlegung der Keramikelemente: Der Einkornmörtel ist nach Herstellerangaben aufzubereiten, einzubringen und abzuziehen. Die Aufbauhöhe des einzubringenden Einkornmörtels ist unter Berücksichtigung der Herstellerangaben, der nachfolgenden Nutzung und des Untergrundes zu kalkulieren. Nach dem Einbringen des Einkornmörtels werden die Keramikelemente mit einer Kontaktschicht versehen (C2-Dünnbettmörtel mit einem Zahnkamm 8 mm aufgekämmt), auf dem Mörtelbett in Flucht sowie in eine Richtung (z. B. Kanäle in Gefällerichtung) und mit einem Fugenabstand von mindestens 5 mm im Verband oder Fugenschnitt verlegt. Unter Verwendung eines Gummihammers werden die Keramikelemente leicht angeklopft. Dabei ist die gesamte geflieste Fläche mit mehreren Dehnungsfugen zu unterteilen. Im Anschluss an feste Bauteile oder angrenzende Wände sollte ebenfalls eine ausreichende Bewegungsfuge angelegt werden.
  • Die Fugen der Keramikelemente werden nach Abbinden der verlegten Fläche mit einer geeigneten Pflasterfuge ausgefugt.

Fliesen verlegen auf Anhydritestrich (Kalziumsulfatestrich)

Anhydritestrich ist inzwischen durch seine leichte Verarbeitbarkeit, die höhere Flächenleistung und der größeren Flexibilität hinsichtlich Zug und Druck ein beliebter Untergrund für Bodenbeläge. Dieser Estrich ist zudem oft preiswerter als ein Zementestrich. Für die Verlegung von Fliesen ist Anhydritestrich jedoch nicht der optimale Untergrund.
Anhydritestrich (=Gips) quillt bei Feuchtigkeitseinwirkung auf, ist folglich sehr feuchtigkeitsempfindlich. Hinzu kommt, dass er an der Oberfläche oft sehr harte Sinterschichten oder aber auch Kreideschichten bildet, auf denen kein Fliesenbelag halten kann. Bei Anhydritestrich und normaler Verlegung sollten erst bei einer Restfeuchte von 0,2% Fliesen (vgl. Zementestrich 2%) verlegt werden. Das heißt, dass der Boden gänzlich trocken sein muss, bevor man mit der Fliesenverlegung beginnen kann. Dies ist allerdings ein Zustand, der auf dem Bau nicht so leicht zu erreichen ist. Für Feuchtbereiche oder Feuchträume ist Anhydritestrich nur bedingt zu verwenden.

Hinweise zum Verlegen von Fliesen auf Anhydritestrich (Kalziumsulfatestrich)
  • Der Anhydritestrich muss für das Verlegen von Fliesen frei von Sinterschichten, Kreideschichten und Haltschalenkrusten sein. Gibt es diese Schichten, muss die Oberfläche soweit angeschliffen werden, bis diese Schichten vollständig beseitigt sind. Durch etwaiges Anschleifen trocknet der Estrich zudem schneller ab.
  • Der abgeschliffene Anhydritestrich sollte nach dem Abschleifen gründlich abgesaugt werden.
  • Um den restlichen Staub zu binden und das Saugverhalten des Estrichs auszugleichen, ist eine Gipsgrundierung empfehlenswert.
  • Eventuell vorhandene Risse im Anhydritestrich sollten unbedingt vor dem Verlegen der Fliesen mit Gießharz geschlossen werden.
  • Ist der Boden uneben, sollte mit einem selbstverlaufenden Nivelierspachtel / Fließspachtel ausgeglichen werden - bis 10 mm ist dies meist unproblematisch - bei größeren Dicken sollte unbedingt auf einen guten Verbund mit dem Untergrund geachtet werden (Grundierung). Ein guter Fließspachtel ist hier ratsam.
  • Die Wahl des entsprechenden Verlegemörtels richtet sich nach dem Belagsmaterial - Wandfliesen oder Bodenfliesen, Feinsteinzeug, Spaltplatten, Naturstein oder Kunststein.

Bei der Verlegung von Fliesen auf Anhydritestrich muss man mit Sorgfalt den Untergrund beurteilen können und entsprechend vorbereiten. Gips bildet mit Feuchtigkeit große, sich vergrößernde Kristalle, die zum Quellen führen. Führen Sie dem Untergrund zu viel Feuchtigkeit zu oder verlegen Sie Fliesen zu früh auf Anhydrit, kann das zum kompletten Ablösen der Fliesen führen. Im Zweifelsfall empfiehlt sich eine Beratung mit einem unserer Mitarbeiter, der Ihnen auch gern erfahrene Fliesenleger aus Fachbetrieben weiterempfiehlt.

Fliesen verlegen auf Beton und Ortbeton

Beton hat die Eigenschaft beim Abbinden an Volumen zu verlieren. Verlegt man Fliesen also auf frischem Beton, kann es durch diese Volumenverringerung zu Spannungen zwischen Beton und Fliesenbelag kommen. Bei gebräuchlichem Beton sollten erst nach einer Trocknungszeit von 6 Monaten und bei einer Restfeuchte von 2% Fliesen verlegt werden. Mit entsprechend hochwertigen Verlegemörteln kann man Fliesen auf Beton früher verlegen. Für das Fliesen auf einem dafür anzulegendem Betonuntergrund sollte man also viel Zeit einplanen, da sich die Fliesen bei zu frühem Verlegen nach kurzer Zeit wieder vom Beton ablösen können.

Hinweise zum Verlegen von Fliesen auf Beton:
  • Haftungsmindernde Bestandteile und Schichten an der Betonoberfläche sind durch ein geeignetes Untergrundvorbereitungsverfahren (Kugelstrahlen, Schleifen, Strahlen mit festen Strahlmitteln usw.) zu entfernen. Wichtig ist das Entfernen von Schalöl.
  • Eine Grundierung ist auch beim Betonuntergrund sinnvoll, um das Saugverhalten desselben auszugleichen und Staub abzubinden.
  • Eventuell vorhandene Risse im Beton sollten unbedingt vor dem Verlegen der Fliesen mit Gießharz geschlossen werden;
  • Ist der Boden uneben, sollte mit einem selbstverlaufenden Nivelierspachtel / Fliesenspachtel ausgeglichen werden, was bis 10 mm meist unproblematisch ist. Bei größeren Dicken sollte unbedingt auf einen guten Verbund mit dem Untergrund geachtet werden (Grundierung). Ein guter Fliesenspachtel ist hierbei empfehlenswert.
  • Die Wahl des entsprechenden Verlegemörtels auf Beton richtet sich nach dem Belagsmaterial (Wandfliesen oder Bodenfliesen, Feinsteinzeug, Spaltplatten, Naturstein oder Kunststein)
  • Für die frühere Verlegung von Fliesen auf Beton (bereits nach 3 oder 4 Monaten) gibt es entsprechend hochwertige Fliesenmörtel mit Haftungseigenschaften. Selbst die durch den Trocknungsprozess des Betons auftretenden Spannungen ändern an diesen guten Haftungseigenschaften nichts.

Fliesen verlegen im Schwimmbad, Schwimmbecken und Pool

Da es sich beim Schwimmbad, Schwimmbecken und Pool um Behälter mit von innen drückender Wasserbelastung handelt, gibt es recht spezielle und hohe Anforderungen an die gefliesten Flächen darin. Dementsprechend anspruchsvoll ist die Verlegung von Fliesen in Schwimmbecken, weshalb es lohnenswert ist, dafür einen erfahrenen Fachmann zu engagieren. Wir sind mit mehreren Fachbetrieben in Kontakt und können Ihnen daher einen Spezialisten für das Fliesenverlegen in Schwimmbädern empfehlen. Als Untergrund kommen für ein solches Vorhaben zwei Materialien in Frage: WU-Beton (wasserundurchlässiger Beton) oder Stahlbeton mit zusätzlich aufgebrachter Abdichtung.

Vorbereitung des Schwimmbeckens für die Verlegung von Fliesen:

Die Oberfläche des Schwimmbeckens muss zum Verlegen der Schwimmbadfliesen verankerungsfähig, fest und frei von Rissen und haftungsmindernden Bestandteilen sein (z.B. Schalöl oder Zementleimschichten). Da Beton sein Volumen beim Abbinden verringert, muss das Roh-Schwimmbecken ein Mindestalter von 6 Monaten (Trocknungsdauer des Beton) haben, bevor Fliesen verlegt werden können. Es gibt allerdings Spezialbetone, auf denen man bereits nach einer Trocknungszeit von 3 Monaten Fliesen verlegen kann. Ausgleichsmörtel für eventuell unebene Schwimmbadböden oder –wände sollten dafür schnell abbindend bzw. schnell trocknend sein. Risse in den Wänden oder im Boden des Schwimmbeckens werden in der Regel mit Injektionsharz geschlossen. Die Wandungen des Schwimmbeckens sollten unbedingt vor dem Fliesen durch Fräsen, Kugelstrahlen, Sand- oder Wasserstrahlen aufgeraut werden. In Bezug auf die Bauwerkstrennung gilt es, darauf zu achten, Beckenrand und angrenzenden Boden durch eine Belagsfuge voneinander abzutrennen.
Auf anderweitige Fugen kann im Beckenkörper eines Schwimmbades verzichtet werden.

Abdichtung des Schwimmbeckens vor dem Verlegung von Fliesen:

Besonderes Augenmerk ist auf die Ausführung von Zuleitungen (bestenfalls Flanschrohre) im Schwimmbecken zu legen. Zum Schutz der des Pools zugrundeliegenden (WU-)Betonkonstruktion gegen aggressive Stoffe (Sole, Desinfektionsmittel) und auch gegen Ausblühungen von löslichen Kalkbestandteilen, sowie zur Verhinderung von Undichtigkeiten durch eventuell nachträglich entstehende Risse, ist eine Verbundabdichtung sinnvoll. Denken Sie daran, auch die Wände abzudichten, die sich im Spritzwasserbereich des Schwimmbeckens befinden. Nach Auftragen und Abbinden der Verbundabdichtung im Schwimmbecken ist eine Probefüllung des Beckens absolut notwendig, um dessen Dichtheit schon vor dem Fliesen feststellen zu können.

Verlegung von Fliesen und Mosaik im Schwimmbecken:

Das Verlegen von Fliesen im Schwimmbecken muss nahezu hohlraumfrei erfolgen. Dies geschieht durch das Buttering-Floating-Verfahren. Dieser Technik folgend, wird sowohl auf die Fliesen als auch auf den Verlegeuntergrund Fliesenmörtel aufgetragen. Die mit Mörtel versehene Fliese wird dann in die Mörtelschicht des Untergrundes eingeschoben. Für ein Mosaik sollte ein kopfgeklebtes Mosaik zum Einsatz kommen (Trägerschicht ist auf die Vorderseite aufgeklebt und wird nach dem Verlegen und Abbinden, allerdings vor dem Verfugen abgelöst). Die hochwertigen Fliesenmörtel zum Fliesen von Schwimmbecken müssen der Qualitätsstufe 2 der DIN EN 12004 entsprechen.
Wer in Thermal- oder Solebädern Fliesen verlegen möchte, sollte die Wahl des Fliesenmörtels und Fugenmaterials von der jeweiligen Wasserzusammensetzung im zukünftigen Schwimmbad abhängig machen. Es gibt dahingehend eine relativ große Auswahl.

Verfugen von Fliesen und Mosaik im Schwimmbad:

Für das Verfugen von Fliesen und Mosaik im Schwimmbad können Flexfugen verwendet werden. Um die Haltbarkeit und Dichte dieser Fugen zu erhöhen, ist der Einsatz von zusätzlichen Kunststoffvergütungen der Flexfugen ratsam. Rand- und Dehnungsfugen sollten mit hochwertigem Silikon ausgeführt werden, wobei die Flanken der abzudichtenden Fliesenelemente in der Regel vorher mit Primer grundiert werden. Bei Silikon muss man sich auch darüber im Klaren sein, dass es sich um eine Wartungsfuge handelt (Silikonfugen altern und müssen nach gewisser Zeit erneuert werden).

Verlegen von keramischem Mosaik

Um ein ansprechendes Ergebnis der Mosaikverlegung zu erhalten, müssen die Untergründe absolut glatt und eben sein. Stellen Sie bei der Prüfung des Untergrundes Unebenheiten fest, sollten diese zunächst mit Spachtelmasse ausgeglichen werden.

Für die Verlegung des Mosaiks muss der Untergrund nach dem Spachteln trocken, tragfähig und frei von haftungsmindernden Stoffen sein. Soll das Mosaik in Nassbereichen eingesetzt werden, sollte zuvor unbedingt eine entsprechende Dichtung aufgetragen werden. Bei der Wahl des richtigen Fliesenmörtels ist das Fliesenmaterial (Steingut, Steinzeug oder Feinsteinzeug) entscheidend. Die Auftragsdicke des Mosaikklebers ist von der Stärke des Mosaiks abhängig. Zum gleichmäßigen Andrücken des Mosaiks an die Wand empfehlen wir eine Gummi-Malerrolle. Um den Sitz des Mosaiks zu korrigieren, sollten Sie ausschließlich daran ziehen, jedoch nicht schieben. So bleibt die Regelmäßigkeit der Fugen erhalten.
Zum Schneiden von Keramikmosaiken, empfiehlt sich der Einsatz einer Nassschneidemaschine oder eines Trennschleifers. Anders als das Glasmosaik, lässt sich keramisches Mosaik oft recht leicht mit einer stumpfen Kneifzange „knipsen“. Inzwischen gibt es jedoch Mosaikzangen (Rabitzzangen), mit denen dünne Abschnitte noch leichter zu bewerkstelligen sind.
Beim Verfugen von Mosaik sollte man auf Grund des hohen Fugenanteiles bedeutend mehr Fugenmaterial einplanen. Die Art des Fugmateriales richtet sich wieder nach der Art des keramischen Materials. Es gibt kopfgeklebtes (von oben – der Vorderseite) keramisches Mosaik, welches seinen Einsatz z.B. in Schwimmbädern oder in frostgefährdeten Außenbereichen findet. Die Trägerschicht dieser Mosaikfliesenart sollte nicht zu zeitig entfernt werden, da der Kleber noch nicht die nötige Haftkraft entwickelt haben könnte. Bei mit Papier kopfgeklebtem Mosaik ist es notwendig, die organischen Klebereste des Papierklebers sorgfältig von den Mosaiksteinchen zu entfernen. Etwaige Kleberreste, die beim Fugen in das Fugmaterial zwischen dem Glasmosaik eintreten, begünstigen später die Schimmelbildung.

Tipps:

Vor der Verlegung sollte unbedingt die Problematik der Druckstabilität betrachtet werden. Auftretende Punktlasten können nicht, wie bei größeren Fliesen, auf den Untergrund verteilt werden, weshalb Mosaikböden nicht sehr druckstabil sind.
Keramisches Mosaik (z.B. Feinsteinzeugmosaik) ist manchmal dünner, als die gemeinsam verwendeten Fliesen. Zum Ausgleich der unterschiedlichen Dicken von Mosaik und Fliese, bieten wir eine nur 4 mm dicke Ausgleichsplatte, die sehr leicht zu verarbeiten ist.

Fliesen verlegen auf Holzspanplatten (Pressspanplatten)

Holzspanplatten sind aufgrund ihres Quell- und Schwindverhaltens durch Feuchtigkeitsaufnahme und Feuchtigkeitsabgabe ein recht schwieriger Verlegeuntergrund für Fliesen. Hinzu kommt, dass Holzspanplatten mit einer relativ hohen Restfeuchte aus der Produktion kommen. Beim Austrocknen haben Holzspanplatten das Bestreben, sich zu verziehen, speziell, wenn das Austrocknen einseitig passiert.
Holzspanplatten müssen als Untergrund für Fliesen die Güteklasse V 100 G haben. Für Wandfliesen sollten Holzspanplatten mit einer Stärke von 19 mm verwendet werden. Für Fliesen auf dem Boden sind Holzspanplatten in 25 mm Dicke zu verwenden. Die Stöße der Holzspanplatten für Fliesen müssen mit Nut und Feder kraftschlüssig miteinander verklebt sein. Zu angrenzenden Raumteilen ist eine mindestens 10 mm dicke Randfuge auszubilden. Die Holzspanplatten zum Verlegen von Fliesen sind auf dem Untergrund mit mindestens 50 mm langen Schrauben ausreichend zu verschrauben.
Für die Verlegung von Fliesen im Nass- oder Feuchtraum sind Pressspanplatten als Untergrund vollkommen ungeeignet.

Hinweise zum Verlegen von Fliesen u. Naturstein auf Holzspanplatten/Pressspanplatten:
  • Pressspanplatten müssen für das Verlegen von Fliesen frei von haftungsmindernden Stoffen, wie Farbe, Wachs und Kleberresten sein. Pressspanplatten dürfen für das Verlegen von Fliesen nicht mehr als 9% Feuchtigkeit enthalten.
  • Prüfen Sie die sorgfältige Verschraubung der Pressspanplatten vor allem auch im Randbereich. Stellen Sie ebenso vor dem Verlegen der Fliesen fest, ob es noch sich bewegende Bereiche der Holzspanplatten gibt. Wenn dies der Fall ist, schrauben Sie einfach nach.
  • Saugen Sie den Staub ab und grundieren mit einer wasserfreien Grundierung. Bei Verwendung eines Reaktionsharzklebers ist das Grundieren der Spanplatten nicht nötig.
  • Bei der Verlegung von Fliesen auf verformungsgefährdeten Pressspanplatten muss ein schnell abbindender Zementmörtel verwendet werden, der anstelle des Anmachwassers mit Kunststoffdispersion angerührt wird. Besser noch ist die Verwendung eines wasserfreien Reaktionsharzklebers.

Bei der Verlegung von Fliesen auf Holzspanplatten (Pressspanplatten) muss der Holzuntergrund mit großer Sorgfalt vorbereitet werden – besonderes Augenmerk liegt hier auf den Fugen zwischen den Pressspanplatten und der Verankerung auf dem Untergrund. Versuchen Sie auch beim Fliesen auf Holzspanplatten immer die Plattenfugen zu überdecken.
Bei dieser Art von feuchtigkeitsempfindlichem Untergrund für das Verlegen von Fliesen ist es sinnvoll, Bereiche, über die Feuchtigkeit eindringen könnte, richtig abzudichten. Wassermoleküle sind klein und können fast überall eindringen. Dringt Feuchtigkeit unter die Fliesen in die Holzspanplatten ein, könnte eine Komplettrenovierung nötig werden.

Glasmosaik verlegen

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Glasmosaik zu verlegen ist nicht ganz so einfach, wie Fliesen zu verlegen. Das Problem liegt im Material selbst. Oft ist Glasmosaik ganz durchsichtig oder der Glaskörper ist transparent und die Farbschicht bildet die Rückseite. Das schafft einen besonderen optischen Reiz, aber unter Umständen auch Schwierigkeiten bei der Verarbeitung. Durch diese durchsichtige Glasschicht kann man in den Kleber und die Fuge schauen. Je weniger durchsichtig das Glasmosaik ist, umso leichter gestaltet sich also das Verlegen. Beim Verlegen von Glasmosaik gehen Sie bezüglich der Vorarbeiten und der Prüfung des Untergrunds vor, wie bei der Verlegung von Boden- und Wandfliesen. Wichtig ist das vollflächige Abspachteln der Fläche, so dass keine dunklen Bereiche durchscheinen. Gibt es Unebenheiten im Untergrund, sind diese unbedingt vorher auszugleichen – tun Sie das nicht, wird dieses Relief durch das Glasmosaik unweigerlich übernommen. Für die Verlegung von Glasmosaik wird einerseits ein weißer, hoch kunststoffvergüteter, schnell abbindender Fliesenkleber verwendet. Es gibt Glasfliesenkleber, der Fuge und Verlegemörtel in einem ist. Wir empfehlen Ihnen jedoch einen Epoxidharzkleber zum Kleben und gleichzeitigem Fugen von Glasmosaik in einem breiten Farbspektrum. Der Vorteil liegt auch in der späteren Pflegeleichtigkeit (Die Fuge nimmt keinerlei Wasser auf). Eine wasserundurchlässige Fuge macht das Glasmosaik zudem langlebiger und es kommt im Gegensatz zu wasseraufnahmefähigen Fugen und Fliesenklebern bei intensiver Wasserbelastung nicht zu einer Verdunklung des Fliesenmörtels. Je nach Dicke des Glasmosaiks tragen Sie den Kleber mit einer Zahnkelle 3x3, 4x4 und maximal 6x6 auf. Ziehen Sie den Kleber besonders exakt auf, denn zu dicke „Klebernester“ werden dafür sorgen, dass der Leim aus den vielen Fugen quillt. Das hätte einen Arbeitsschritt mehr zur Folge, da Sie vor dem Verfugen erst den überschüssigen Kleber entfernen müssten. Dieses Problem können Sie allerdings leicht umgehen, indem Sie einen speziellen Glasmosaikkleber verwenden, der sich zum Verlegen und Fugen bestens eignet. Nach dem Fugen drücken Sie das Glasmosaik mit einem nicht zu großen Anklopfbrett oder idealerweise mit einer Gummi-Malerrolle gleichmäßig und vollflächig an. Um den Sitz des Glasmosaiks zu korrigieren, sollten Sie niemals die Glasmosaik Matten schieben - immer nur ziehen, da ansonsten unregelmäßige Fugen entstehen würden.

Das Schneiden von Glasmosaik gestaltet sich eher schwierig. Glasmosaik ist ein spröder Stoff, weshalb eine spezielle Schneidezange ein ausgezeichnetes Werkzeug darstellt. Mit einer Nassschneidemaschine lässt sich Glasmosaik auch sehr gut schneiden. Lassen Sie in diesem Zusammenhang lieber die Finger von einer Trockenscheibe, da es durch entstehende Hitze zu Abplatzungen kommen kann. Gerade preiswerte durchsichtige Glasmosaike haben eine sehr empfindliche Rückseite, die leicht abplatzt. Beim Verfugen von Glasmosaik muss man aufgrund des hohen Fugenanteiles bedeutend mehr Fuge kalkulieren. Verwenden Sie auf keinen Fall quarzhaltiges Fugenmaterial. Die Oberfläche des Glasmosaiks würde mit Sicherheit zerkratzt werden, da sie sehr weich ist.
Es gibt kopfgeklebtes (von oben – der Vorderseite) Glasmosaik, dessen Verwendung sich gerade in Schwimmbädern, im frostgefährdeten Außenbereich oder bei Dauernassbelastung empfiehlt. Bei dieser Art Glasmosaik sollten Sie beachten, die Trägerschicht nicht zu zeitig zu entfernen, da sich Mosaiksteinchen herauslösen können, solange der Kleber noch nicht getrocknet ist.
Bei mit Papier kopfgeklebtem Glasmosaik sollten Sie die organischen Klebereste des Papierklebers sorgfältig von den Mosaiksteinchen entfernen. Tun Sie das nicht, tragen Sie diese Kleberreste beim Fugen in das Fugenmaterial zwischen die Steinchen ein, was später eine Schimmelbildung begünstigt.

Tipps zu Glasmosaikverlegung:

Glasmosaik ist oft viel dünner, als die gemeinsam verwendete Fliese. Zum Ausgleich der unterschiedlichen Dicke zwischen Glasmosaik und Fliese bieten wir eine nur 4 mm dicke Ausgleichsplatte, die sehr leicht zu verarbeiten ist.
Viele Glasmosaike haben von Haus aus leichte „Blessuren“ an Ecken und Kanten. Dazu gehören z.B. auch hervorragende Produkte, wie von Bisazza und Sicis. Diese leicht gebrochenen Ecken und Kanten von Glasmosaik sind in der Produktion nicht zu vermeiden. Sie sehen oft vor dem Verfugen viel dramatischer aus, als nachher.
Als Kantenprofil verwenden wir beim 4 mm dicken Glasmosaik oft die dünnen Fliesenschienen. Hat das Glasmosaik eine saubere Kante, kann man beim Verlegen auch mal darauf verzichten. Jedoch wird dann das Verlegen vom Glasmosaik aufwändiger, weil dabei ein höheres Maß an Genauigkeit gefragt ist.
Seien Sie sehr vorsichtig mit dunklen Fugenfarben. Diese verändern eventuell die Farbwirkung und somit den Charakter des Glasmosaiks komplett. Es gibt auch viele Glasmosaike, die konische Kanten aufweisen. Verfugen Sie diese dunkel, erhalten Sie einen verfärbten Rand, weshalb unsere Empfehlung für Sie ein Epoxidharzkleber ist.
Abb. 31 - Abb. 34

Fliesen-auf-Fliesen-Verlegung

Wenn Bäder oder auch andere Wand- oder Bodenfliesenflächen saniert werden sollen, gibt es die Möglichkeit, neue Fliesen direkt auf den alten Belag zu kleben. Dabei gilt es allerdings, einige Dinge zu beachten. Eine Bedingung ist, dass der alte Untergrund keine Risse aufweisen darf. Der geflieste Untergrund sollte außerdem gerade, stabil, tragfähig und sauber, d.h. fettfrei sein. Gerade sehr glatte Fliesenuntergründe sollten vor dem Neufliesen mittels einer Diamantscheibe oder eines groben Schleifsteins angeraut werden.
Mittels dieser Methode sparen Sie Zeit und Geld, außerdem erzeugt Sie wenig Dreck und Lärm. Der Aufbau ist dann allerdings um 2-3 cm Fliesenkleberdicke + Fliesendicke höher. Entsprechend praktische und dekorative Profile für den Ausgleich der unterschiedlichen Höhen bieten wir jedoch in vielen Formen und Oberflächen an.

Verlegen von Zementfliesen

(Abb. 35 - Abb. 38)
Zementfliesen haben bezüglich des Verlegens viele Gemeinsamkeiten mit Naturstein. Sie verhalten sich ähnlich wie einige problematische Natursteine: Zementfliesen können sich unter Feuchteinwirkung verformen ("schüsseln") und bei unsauberer Arbeit können sie verflecken, weshalb sie, wie Naturstein, geschützt werden müssen. In diesem Zusammenhang sollten Sie nach dem Verlegen auf ein gleichmäßiges Abtrocknen achten. Fliesen aus Zement haben eine ganz leichte Textur und variieren somit untereinander, weshalb es ratsam ist, derartige Fliesen aus verschiedenen Kartons gemischt zu verlegen. Um das „Schüsseln“ dieser Fliesen zu verhindern, muss ein schnell erhärtender, hochflexibler Mittelbettmörtel verwendet werden, der das Anmachwasser chemisch umwandelt. Mittelbettmörtel bietet sich deshalb an, weil die Platten in der Höhe leichte Differenzen aufweisen. Den Fugenmörtel fertigen Sie aus zwei Teilen Trasszement und einem Teil feinem Quarzsand. Nach dem Verlegen und Ausfugen müssen die Zementfliesen sehr sorgfältig abgewaschen werden, da anschließend die Versiegelung erfolgt. Dies geschieht traditionell mit einem Hartöl, da es die Eigenschaft hat, tief in die Zementfliesen einzudringen. Die Bedingung für das Aufbringen des Hartöls auf die Zementfliesen ist, dass die Fliesenfläche vollkommen trocken ist, da sonst das Hartöl nicht tief genug eindringt. Das Öl wird dazu mit einer Schaumstoffrolle aufgetragen und nachfolgend mit einer Poliermaschine einpoliert. Anschließend kann das ausgehärtete Öl noch mit Schleifpapier (200-400) poliert werden, sodass man in der Folge einen schönen seidenmatten Boden erhält.

(Abb. 39 - Abb. 42)
Der Untergrund sollte unbedingt sauber, eben und trocken sein, außerdem ist eine Grundierung desselben unerlässlich. Zur Vorbereitung eines solchen Fliesenvorhabens gehört auch, falls notwendig, den Staub von der Fliesenrückseite zu entfernen, um die Haftung zu optimieren. Da die Zementplatten recht exakt und scharfkantig ausgeführt sind, muss man auch bei der Verlegung sehr exakt arbeiten. Beachtenswert ist ebenfalls, dass bei dieser Technik nur mit einer sehr geringen Fugenbreite gearbeitet wird, um eine flächige Wirkung des oft vorhandenen Musters zu erzielen. Notwendige Schnitte werden mit einer Nassschneidemaschine ausgeführt.

Abb. 35
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Abb. 42
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Arbeiten, die Sie lieber von einem Fliesenleger- Profi ausführen lassen sollten

Möglicherweise trauen Sie, als begabter Heimwerker, sich das Verlegen von Fliesen selbst zu. Das Naturstein- oder Fliesen- Material selbst ist mit dem richtigen Werkzeug, den idealen Hilfsmitteln und einem Mindestmaß an handwerklichem Können mithilfe der richtigen Technik relativ leicht zu verarbeiten. Derartig mehr oder wenig anspruchsvolle Bauvorhaben selbst zu erledigen, macht oft auch Spaß und kann Geld sparen.

Hin und wieder aber werden das Handwerk des Fliesenlegens und die erforderliche Erfahrung für einige Techniken aufgrund der vielen Vorteile des Selbermachens unterschätzt. Im schlimmsten Fall sind Sie als Heimwerker dann mit dem Ergebnis Ihrer mühevollen Arbeit derart unzufrieden, dass Sie Ihre geflieste Fläche selbst wieder zerstören und darüber hinaus nochmals Geld für neues Material aufbringen müssen.

Deshalb informieren wir Sie gern darüber, welche Fliesenlege- Arbeiten Sie lieber in die Hände eines erfahrenen Fliesenlegers geben sollten, um sich oben beschriebenes Szenario ersparen zu können. Gern empfehlen wir Ihnen auch Fachbetriebe unseres Vertrauens weiter.
Einige Hinweise haben wir untenstehend für Sie aufgelistet. Wenn Sie jedoch konkrete Fragen zu bestimmten Techniken und deren Ausführbarkeit in Eigenregie haben, sind Sie bei uns zu einer persönlichen Beratung herzlich eingeladen.

Problematisch sind:
  • Die Verlegung von scharfkantigen Fliesen - jede Unsauberkeit in der Verlegung sieht man sofort
  • Die Verlegung von Großformaten - Augenscheinlich gerade Wände müssen ausgeglichen werden, was Erfahrung und viel Geschick erfordert
  • Die Verlegung von Fliesen auf Terrassen-Außentreppen birgt unheimlich viele Fehlerquellen
  • Nassbereiche (Bäder, Pools usw.) - undichte Stellen in der Fliesenfläche können die dahinterliegende Bausubstanz massiv schädigen
  • Glasmosaik - lässt sich nicht so einfach schneiden und verkleben
  • Die Verlegung von Terrakotta und Naturstein - birgt viele Fehlerquellen